MOSAIK Geschichte und Ursprung

Einleitung

Das Mosaik begrenzte sich fast ausschliesslich auf Europa, Nordafrika und den nahem Osten.

Hier erlebte es auch seine Blütezeit. Bis ins 14. Jahrhundert war das Mosaik eine eigene Kunstform. Nach und nach wurde das Mosaik (noch im gleichen Jahrhundert) von der Malerei und der Bildhauerei verdrängt. Bis es seine eigenständige Kunstform verlor.

Durch die Medici im 15. Jahrhundert erwachte das Mosaik in Florenz (Venedig) zur neuen Blüte. Rom erlangte im 17. Jahrhundert, die Vormachtstellung in der Mosaikkunst und in der Ausbildung der Mosaizisten. Wesentlicher Beitrag lieferte hier das ausschmücken des Petersdom in Rom.

In der Zeit des Art nouveau erfuhr das Mosaik durch den katalanischen Architekten und Bildhauer Antonio Gaudi (im Jahre 1900), eine Neubelegung. Mit seinem aus Scherben gestalteten Mosaik, bedeckte er schuppenartig, Wände, Dächer, Kuppeln und geschwungene Bänke sowie vieles mehr. Wie Sie noch heute, in Barcelona im Güell-Park oder in der weltberühmten Kirche Sagrada Familia (Mosaikarbeiten sind noch nicht vollendet) besichtigt werden können.

Berümte Künstler wie, Marc Chagall oder Guilio Serverini, Gustav Klimt, David Alfaro Sigueiros (um nur einige zu nennen) lieferten Vorlagen für Mosaiken.

Griechisches Mosaik / Greeks Design

Grundstoff unbearbeitete Steine (Flusssteine)

Römisches Mosaik / Roman Design

Mosaikarbeiten aus präzis hergestellten Mosaiksteinen aus vorwiegend aus Marmor und Kalksteinen

Frühchristliches-/ Byzantinisches Mosaik

Bezeichnet das verkleiden der Wände mit farbigen Glasmosaiksteinen SMALTEN.

Orientalische Mosaik

Aus Keramik gefertigen Mosaiken

Katalanisches Mosaik

Scherbenmeer aus Keramikplatten

Direkte Technik

Die einzehlen Mosaiksteine werden dierekt auf dem zu belegenden Untergrund verklebt.

Indirekt-/ Direkte Technik

Hier werden die einzehlnen Mosaiksteine zuerst auf einen Träger geklebt und anschliessen auf den zu belegenden Untergrund verklebt.

Zwischen Ephrat und Tigris, in Mesopotamien nahe der Stadt "Ur" (Heutiges Irak )ist der Ursprung des Mosaik zu finden.
Hier fand man die ältesten Mosaiken der Welt, ca. 2500- 3000 v. Chr.
Die Verwendung diente aber nicht für Boden -/ oder Strassenbeläge, vielmehr wurden Säulen aus Palmenstämmen entdeckt, die eine Ummantelung mit Asphalt aufwiesen und mit Mosaiksteinen verziert waren.
Mosaiksteine kamen auch in Wandfriesen in Gebäuden und als Verzierungen von Schmuckkästchen zum Einsatz.

Die Griechen benutzten als Grundstoff unbearbeitete Steine (Flusssteine), wie die Mosaikfunde aus der Stadt GORGION in PHRYGIEN aus dem 8 Jh. v. Chr. bezeugen.
Die Reste eines Bodenbelages sind aus Flusssteinen gefertigt, die nach Farben aussortiert wurden.

Aus PELLA stammende Mosaikböden im 4.Jh. v. Chr. waren meistens aus weissen und schwarzen Steinen gefertigt.
Neu kammen nun auch graue Flusssteine zur Farbschattierung dazu.
Die älteste Mosaikanleitung stammt aus der Mitte des 3.Jh. v. Chr.
Diese beschreibt die Ausführung eines Mosaik Bodenbelages in einem Baderaum.
In der Hellischen Epoche enstanden Mosaikarbeiten aus präzis hergestellten Mosaiksteinen.

Hauptsächlich das Verzieren von Fussböden mit Naturstein vor allem Darstellungen von Göttern, Menschen und Tieren.
Der grosse Unterschied zu den Griechen ist vor allen, dass die Römer die Natursteine in quadratisch tesserae herstellten resp. benutzten.

Wichtige Merkmale im Römischen Mosaik:

  • Der Tesselarius
  • Fachmann für die Herstellung der tesserae
  • Der Mosaicista
  • Mosaikkünstler / Fachmann für das genaue zuschneiden. Ausführer der Mosaikarbeiten.

    Hautformen

  • Opus Teselatum
  • Opus Vermiculatum
  • Opus Secticle
  • Zusätzlich zum Verzieren der Böden kommen nun auch die Wände und Decken zur Nutzung, meistens in venezianischen Smalten (Glasfluss) und quadratischen Natursteinen.
    Das frühchristliches Mosaik beginnt mit dem Bau des Petersdom in ROM. Die byzantinische Mosaiken des 5. und 6.Jh. n. Chr. dienten fast ausschliesslich der Ausschmückung von kirchlichen Bauten.
    Die Hauptstadt des frühchristlichen/ byzantinischen Mosaik ist RAVENNA. In keiner anderen Stadt dieser Welt sind so zahlreiche und gut erhaltene Mosaiken wie in der Lagunenstadt RAVENNA zu finden.

    Wichtige Bauten in RAVENNA

  • Baptisterium der Orthodoxen
  • San Giovanni Evangelista
  • Mausoleum der Gala Placidia
  • Basilica Apostolorum
  • Anastasis Gothorum, die antike Kathedrale der Arianer
  • Cappella Arcivescovile (Monasterium Sancti Andreae Apostoli)
  • Sant`Apollinare Nuovo
  • Mausoleum des Theoderich
  • San Vitale
  • Sant`Apollinare in Classe
  • Katalanisches Mosaik auch genannt "Gaudi Mosaik" ist ein aus Scherben erstelltes Mosaik, das nach dem berühmten katalanischen Architekten und Bildhauer Antonio Gaudi (1852-1926) in der Epoche des Art nouveau, benannt wurde. Scherbenmeer aus zerschlagenen Keramikplatten in vor allem Organische Formen.

    Wichtige Bauten

  • Sagrada Familia, Barcelona (1882- noch nicht vollendet)
  • Casa Vicens (1883-1885)
  • Villa Quijano (1883-1885)
  • Güell Pavillons (1884-1887)
  • Palau Güell (1886-1889)
  • Bischofspalast in Astorga (1889-1913)
  • Casa Calvet (1898-1904)
  • Parc Güell (1900-1914)
  • Casa Batllo (1904-1906)
  • Casa Milà (1906-1910)
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